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Was es ist

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Erich Fried (r.) im Gespräch mit (v.l.) Franz Fühmann, Alfred Wellm und Volker Braun während der „Berliner Begegnung zur Friedensförderung“ vom 13. - 14. Dezember 1981 © Bundesarchiv - wikipedia.org

Erich Fried wurde 1921 in Wien als einziges Kind jüdischer Eltern geboren. Sein Vater starb 1938 in Folge eines Verhörs durch die Gestapo. Seine Großmutter kam im KZ Auschwitz um. Fried floh nach London, wo er als Journalist arbeitete und als politisch engagierter Schriftsteller auftrat. Als Achtundsechziger mischte sich Erich Fried ein, wo Unrecht geschah: Vietnamkrieg, Notstandsgesetze, Aufrüstung, RAF, Israel, etc. Er war ein friedfertiger Stören-Fried, der den Widerspruch lebte. Ein unorthodoxer Linker, der nicht nur mit "Zorn- und Angstgedichten", sondern auch mit seinen "Liebesgedichten" viele Menschen ansprach und Mut zum gesellschaftlichen Engagement machte.

Wir wollen uns mit seinen Gedanken und Gedichten einer aufmerksamen, entschiedenen Lebensweise in Meditationen, in Stille und im Dialog widmen, denn:

"Es ist Unsinn, sagt die Vernunft.
Es ist was es ist, sagt die Liebe."

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