Ethik 2.0: Der Preis der Digitalisierung – Brauchen wir ein neues Technik-Ethos?

 

Corina Budras (FAZ) und Professor Gerd Döben-Henisch, Informatiker und Philosoph, im Gespräch mit Meinhard Schmidt-Degenhard; Fotos: Eugen Wehner

FRANKFURT. Unter dieser Überschrift war am 24. Oktober 2017 Meinhard Schmidt-Degenhard im Gespräch mit Corina Budras (FAZ) und Prof. Gerd Döben-Henisch, Informatiker und Philosoph.

Von Marktmacht und Reichtum der Konzerne Amazon und Google war zu hören, deren Interesse es ist, ihre Kunden zufrieden zu stellen, Daten zu sammeln und damit Geld zu verdienen. Es ging um Künstliche Intelligenz und deren rasante Entwicklung und die Erkenntnis, dass Algorithmen noch lange nicht den menschlichen Geist ersetzen können, sie rechnen halt schneller.

Sorgen bereitete die Frage, wie Politik mittels Digitalisierung manipuliert werden kann. Ein dichter, intensiver Gesprächsabend endete mit der Einsicht, dass Computer das lernen, was Menschen Ihnen beibringen, dass wir der Macht der Konzerne und deren digitalen Möglichkeiten noch lange nicht hilflos ausgeliefert sind und das es auf uns und unsere ethischen Überzeugungen ankommt. (bw)

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